Sechsundzwanzigster Blitz | Erste Hoffnung | 26
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Dritte Hoffnung

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Einmal, als ich aus dem Schlaf in der Nacht meiner Jugend am Morgen des Altseins erwacht war, betrachtete ich mich selber. Mein Körper bewegte sich in Richtung des Grabes, als liefe er einen Abhang hinunter. Wie Niyazi Misri sagte:

»Jeden Tag fällt ein Stein von meinem Lebensgebäude auf die Erde,

Der Geist liegt sorglos und ahnungslos, während sein Gebäude eine Ruine wird.«

so wurde auch mein Körper, der das Haus meines Geistes ist, zu einer Ruine, in der jeden Tag ein Stein herunterfiel. Meine Erwartungen und meine Hoffnungen, die mich fest an die Welt banden, begannen zu zerreißen. Ich verspürte, dass sich die Zeit der Trennung von meinen zahllosen Freunden und Geliebten näherte. Ich suchte nach der Salbe für diese geistige, sehr tiefe und scheinbar unheilbare Wunde. Ich konnte sie nicht finden. Nochmals sagte ich wie Niyazi Misri:

»Das Herz nach Bestand, Gott der Gerechte, dass verschwand der Körper verlangt,

Von einem unheilbaren Schmerz bin ich betroffen,

ach! Wofür selbst Lokman (der Arzt) den Rat nicht weiß.« *

Auf einmal wurde das Licht des ruhmreichen Propheten, mit dem Friede und Segen sei, der das Sprachrohr, Beispiel, Inbegriff, Ausrufer und Repräsentant der Barmherzigkeit Gottes ist, unser Fürsprecher, der Menschheit ein Geschenk der Rechtleitung zu einer guten Salbe und einem Heiltrank für jene unheilbar geglaubte Wunde, meinen grenzenlosen Schmerz. Es verwandelte meine düstere Verzweiflung in eine lichtvolle Hoffnung.

Ja, in der Tat, ihr meine sehr verehrten Herren und Damen, die ihr wie ich euer Altsein fühlt! Wir gehen; Darüber können wir uns nicht hinwegtäuschen. Auch wenn wir davor die Augen schließen, können wir nicht länger bleiben. Das ist der Aufbruch. Die Welt des Grabes, die uns durch die finsteren, irrigen Vorstellungen, die aus Gottvergessenheit und zum Teil von den Leuten des Irrweges kommen, als Trennung und finster erscheint, ist der Versammlungsort der Freunde. Sie ist die Welt des Wiedersehens, vor allem mit unserem Fürsprecher, dem Geliebten Gottes, mit dem Friede und Segen sei, und mit allen unseren Freunden. In der Tat ist er seit 1350 Jahren der König von 350 Millionen Menschen, der Erzieher ihrer Seelen, der Lehrer ihres Verstandes und der Geliebte ihrer Herzen. An jedem Tag werden so viele Pluspunkte für die Wohltaten seiner ganzen Gemeinde nach dem Geheimnis von

kein Ton